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In unserer gestrigen Praxisinformation informierten wir Sie, dass laut KBV bei milden Verläufen einer COVID-19-Erkrankung ab der zweiten Woche nach Symptomeintritt eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion indirekt durch serologische Verfahren (Antikörpertests) nachgewiesen werden kann.

Der veranlassende Arzt und der Laborarzt kennzeichnen ihre Abrechnung solcher Tests am Behandlungstag mit der Ziffer 88240; so werden alle Leistungen extrabudgetär honoriert. Der Antikörpertest selbst ist als „Ähnliche Untersuchung“ mit der GOP 32641 berechnungsfähig.

KBV weist auf Nachfrage der KV Nordrhein darauf hin, dass zur Antikörpertestung auf SARS-CoV-2 noch kein Beschluss des Bewertungsausschusses zur Aufnahme einer spezifischen Antikörperbestimmung und einer Ausnahmeziffer in den EBM gefasst wurde. Ein veranlasster Antikörpertest belastet daher das Laborbudget. Die Laborausnahmeziffer 32006 kann vom Veranlasser nicht eingetragen werden.

Schnelltests können nicht abgerechnet werden.

https://www.kbv.de/html/1150_46092.php

Praxisinfo: Themen: Reihentestungen, Schutzmasken, Antikörpertests (PDF, 1.000 KB)