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Wie bereits in unserer gestrigen Praxisinformation mitgeteilt, wurde das Aufklärungsmerkblatt zu den Vektor-Impfstoffen von Astrazeneca und von Johnson & Johnson aktualisiert. Die Aktualisierung betrifft folgende Punkte:

  • Berücksichtigung der Warnhinweise bzw. der geänderten Fachinformation zum Impfstoff von Johnson & Johnson
  • Konkretisierung der Möglichkeit einer Astrazeneca-Impfung bei Personen unter 60 Jahren und der damit verbundenen individuellen Risikoabschätzung durch die zu impfende Person
  • Anpassung der Ausführungen an die geltende STIKO-Empfehlung
  • Aktuelle Informationen zu Impf-Nebenwirkungen beim Impfstoff Astrazeneca, insbesondere zur Hirnvenenthrombose

Das Aufklärungsmerkblatt finden Sie zum Ausdrucken am Ende dieser Praxisinformation. Außerdem stellt das Robert Koch-Institut die jeweils aktuellen Fassungen der Aufklärungsblätter, Anamnese- und Einwilligungsbögen sowohl für die mRNA- als auch die Vektor-Impfstoffe als druck­fähige PDF-Dateien online auf seiner Website bereit – auch in leichter Sprache sowie in 21 Fremdsprachen:

Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit Vektorimpfstoff

Wichtiger Hinweis: Den Paketen der morgigen Schutzmaterialausgabe in Neuss liegt noch die Vorversion des Aufklärungsmerkblatts zu Astrazeneca/Vektorimpfstoffen bei. Bitte ignorieren Sie dieses und verwenden Sie für Ihre Information das dieser Praxisinformation beigefügte Dokument. Die Pakete wurden für die Verteilaktion konfektioniert, bevor die Aktualisierung des Aufklärungsmerkblatts am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde.

Rote-Hand-Brief zum Johnson & Johnson-Impfstoff

Der Zulassungsinhaber des Johnson & Johnson-Impfstoffs, Janssen-Cilag, hat gestern einen Rote-Hand-Brief veröffentlicht. Darin geht es um den Zusammenhang zwischen der „COVID-19 Vaccine Janssen Injektionssuspension“ und dem Auftreten von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenie. Obwohl eine Kombination von Thrombosen und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit Blutungen, nach der Impfung mit dem Johnson & Johnson-Impfstoff sehr selten beobachtet wurden, empfiehlt der Hersteller, auf Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie zu achten. Die geimpften Personen sollen angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustkorbschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollen alle Personen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen, oder bei denen nach einigen Tagen Hautblutungen (Petechien) außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen.

Rote-Hand-Brief: COVID-19 Vaccine Janssen Injektionssuspension (PDF, 550 KB)

Haftung bei Impftätigkeit

Wir haben auch unser Merkblatt „Haftung bei Impftätigkeit“ aktualisiert. Die Aktualisierung bezieht sich auf die Haftungsregelung bei Impfschaden aufgrund des Runderlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS).

Die aktualisierte Version des Haftungsmerkblatts können Sie sich hier herunterladen:

Merkblatt Haftung bei Impftätigkeit (PDF, 500 KB)

KVNO Praxisinfo | Themen: Haftung bei Impftätigkeit (PDF, 800 KB)