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Das Bundesgesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass es die zentrale Beschaffung von Schutzmaterial einstellt. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie erlaube es, wieder auf etablierte Vertriebswege zurückzugreifen. Die letzte Lieferung an die Länder und Kassenärztlichen Vereinigungen soll demnach Ende Juni erfolgen.

Der Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann, erklärt dazu:  „Wir werden unsere Mitglieder zunächst weiterhin mit Schutzmaterial beliefern. Gleichwohl wäre es sinnvoll, wenn die Praxen unabhängig davon Ihre bekannten Einkaufsmöglichkeiten und Kontakte nutzen, um gegebenenfalls weitere erforderliche Materialien einzukaufen und zu bevorraten. Wir hoffen alle, dass uns weitere Infektionswellen erspart bleiben. Trotzdem wollen wir alle gut darauf vorbereitet sein.“

Bei der Frage der Kostenübernahme von Schutzmaterial, das durch die Praxen selbst beschafft wird, befindet sich die KVNO derzeit in Verhandlungen mit den Krankenkassen. Die KVNO bittet darum, ihr zurzeit keine Rechnungen über selbst beschaffte Schutzmaterialen zukommen zu lassen, da eine abschließende Regelung der Refinanzierung noch aussteht. „Wir empfehlen, die Rechnungen erst einmal zu sammeln und sind optimistisch, hier bald eine Lösung zu finden. Wir werden darüber umgehend informieren“, so Bergmann.  

Praxisinfo: Themen: PCR-Tests, Schutzmaterial-Lieferungen und Masken-Rückruf (PDF, 900 KB)