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Die Europäische Arzneimittelbehörde hat gestern den Einsatz des Medikaments Paxlovid (Wirkstoff: Nirmatrelvir) in der EU freigegeben. Der zuständige Ausschuss der Behörde empfahl die bedingte Zulassung des Mittels, das für COVID-19-Patienten verwendet werden kann, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion haben und keine zusätzliche Sauerstoffgabe benötigen. Die EU-Kommission muss der Zulassung noch zustimmen, was aber als Formsache gilt.

Paxlovid wurde vom US-Unternehmen Pfizer entwickelt. Es ist das erste in der EU empfohlene COVID-19-Medikament, das oral eingenommen wird. Die Tablette soll nach Studien bei Hochrisiko-Patienten einer Hospitalisierung und einem Todesfall-Risiko zu rund 90 Prozent vorbeugen. Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die Omikron-Variante beibehält.

Die Therapieempfehlung des Herstellers sieht die Einnahme des Medikaments über fünf Tage vor, mit jeweils drei Tabletten zweimal pro Tag. Als mögliche Nebenwirkungen werden die Beeinträchtigung des Geschmacksinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen genannt.

Deutschland hat nach Medienberichten bereits Ende Dezember eine Million Packungen Paxlovid bestellt. Noch unklar ist, wann das Medikament in den Apotheken verfügbar ist.

KVNO Praxisinfo | Themen: Impfstoffbestellung, Vergütung PoC-NAT-Tests, AU-Bescheinigung, Impfpflicht, Sonderregelungen für NäPA, Zulassung Paxlovid


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