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Zum 1. November beendet das Land NRW sein Engagement bei den beiden von der KV Nordrhein im Landesauftrag betriebenen Testzentren für Reiserückkehrer an den Flughäfen Düsseldorf und Weeze. Einreisende aus ausländischen Risikogebieten können sich künftig für einen Corona-Test an eine Arztpraxis an ihrem Wohnort oder an ein lokales Abstrichzentrum wenden.

„Die KV Nordrhein und mit ihr die niedergelassenen Vertragsärzte im Rheinland haben auch hier großes Engagement gezeigt und den Auftrag des Landes NRW erfolgreich erfüllt. Binnen kürzester Zeit haben wir in sehr guter Zusammenarbeit mit den Flughäfen professionelle Test-Strukturen für Einreisende aus Risikogebieten geschaffen, die vor allem am Ende der Sommerferien extrem nachgefragt waren. Dafür bedanke ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen sowie den Verantwortlichen beider Airports“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

Zuletzt stark abnehmende Testzahlen

Dass es nun zu vermehrten Test-Anfragen von Reiserückkehrern in den Praxen kommt, ist nicht zu erwarten. Die Zahl der Getesteten an den Flughäfen sank in den letzten Wochen stark. „Es ist richtig, diese Testzentren jetzt nicht weiter zu betreiben und die Teststrategie vor dem Hintergrund der sich schnell verschärfenden Infektionslage deutlich stärker auf die bekannten Risikogruppen zu fokussieren, bei denen entsprechend hohe Risiken bestehen, schwerer zu erkranken“, so der KVNO-Chef.

Im Testzentrum am Flughafen Düsseldorf wurden seit dem Start am 25. Juli insgesamt rund 90.000 Abstriche auf Covid-19 durchgeführt, davon waren 1.208 positiv – dies entspricht einer Quote von 1,36 Prozent. Am Airport Weeze wurden im dortigen Testzentrum seit dem Start am 3. August insgesamt rund 5.270 Abstriche bei Reiserückkehrern entnommen, darunter waren 25 positive Befunde, die Quote beträgt 0,48 Prozent.

KVNO Praxisinfo | Themen: Finanzielle Förderung, Ausnahmeregelungen für DMP, Flughafen-Testzentren, Pandemiebekämpfung (PDF, 250 KB)