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Arztpraxen erhalten in der dritten Juniwoche (KW 24) rund drei Millionen Impfstoffdosen und damit 400.000 weniger als in dieser Woche. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium am Wochenende bekanntgegeben. Die Lieferung verteilt sich auf die verschiedenen Impfstoffe wie folgt: 2,42 Millionen Impfstoffdosen von Biontech/Pfizer, 400.000 von Astrazeneca und 240.000 Dosen von Johnson & Johnson.

Bestellmenge für die Woche vom 14. bis 20. Juni

Bitte bestellen Sie Ihren Impfstoff inklusive Impfzubehör für die KW 24 bis zum morgigen Dienstag, 12.00 Uhr, impfstoffspezifisch per Arzneimittelrezept (Muster 16) unter Angabe des Impfstoffnamens und der jeweiligen Anzahl an Dosen. Für Erstimpfungen sind folgende Mengen bestellbar:

  • Comirnaty (Biontech/Pfizer): maximal 24 Dosen (4 Vials) je Arzt
  • Vaxzevria (Astrazeneca): maximal 20 Dosen (2 Vials).
  • Janssen (Johnson & Johnson): maximal 25 Dosen (5 Vials)

Wegen der geringen Impfstoffmenge und anstehenden Zweitimpfungen ist es möglich, dass Ärzte von Biontech/Pfizer nur ein bis zwei Vials und von Astrazeneca nur ein oder kein Vial für Erstimpfungen erhalten. Eine Obergrenze gibt es wegen der reduzierten Liefermenge diesmal auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson. Da nur 240.000 Dosen bereitgestellt werden, kann es passieren, dass nur ein bis zwei Vials (5 bis 10 Dosen) ausgeliefert werden.

Bestellen Sie die Impfstoffe für anstehende Zweitimpfungen wie bisher bitte mit einem separaten Rezept. Geben Sie darauf die Anzahl der Dosen an, die Sie in der Woche vom 14. Juni bis 20. Juni benötigen, um Patienten unter Einhaltung der empfohlenen Impfabstände zum zweiten Mal impfen zu können. Für diese Bestellungen gibt es keine Obergrenzen. Bitte beachten Sie, dass „keine Obergrenze“ nicht gleichzusetzen ist mit einem rechtlichen Anspruch, die eingetragenen Bestellmengen auch zu erhalten. Da die Impfstoffmenge nach wie vor begrenzt ist, hängt die tatsächliche Liefermenge pro Arzt von der Anzahl der bestellenden Ärzte und der Bestellmenge insgesamt ab.

Tagesaktuelle Dokumentation der Impfungen erforderlich

Das Bundesministerium für Gesundheit hat darauf aufmerksam gemacht, dass möglichst keine Impfstoffvorräte angelegt werden sollen und die Impfungen tagesaktuell dokumentiert werden müssen. Dies sei für die Planung und Bereitstellung des vertragsärztlichen Impfstoffkontingents erforderlich.

KVNO Praxisinfo | Themen: Impfstoff-Bestellung für die Woche vom 14. bis 20. Juni (PDF, 200 KB)