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Die Zahl der Grippeschutzimpfungen im Rheinland ist in den vergangenen Jahren sukzessive auf rund 1,1 Millionen Impfungen gestiegen. In diesem Jahr rechnet die KV Nordrhein aufgrund der besonderen Situation mit einem deutlichen Anstieg von etwa 20 Prozent. Entsprechend mehr Impfdosen sind zu Jahresbeginn von den Praxen bestellt worden. Inzwischen sind die ersten Chargen des Influenza-Impf­stoffes in den Arztpraxen verfügbar.

„Das Thema Corona drängt in der Wahrnehmung alle anderen Erkrankungen und Impfungen in den Hin­tergrund. Umso wichtiger ist es uns, auch in diesem Jahr auf die Bedeutung der Grippeschutzimpfung und die Risiken durch eine Influenza-Erkrankung aufmerksam zu machen“, sagt Dr. med. Frank Berg­mann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

Im Hinblick auf die zur Verfügung stehende Menge an Impfdosen setzt die KVNO auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut. Die legt den Fokus 2020/2021 klar auf die Impfung von Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe. Vor allem über 60-Jährige, chronisch Kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich impfen lassen. Aber auch für Schwangere und Personen, die beruflich viel Kontakt mit anderen Menschen haben, ist die Impfung sinnvoll. Die KV Nord­rhein ist darüber hinaus mit den Krankenkassen-Verbänden in Verhandlung über zusätzliche Satzungs­impfungen. Über die Ergebnisse werden wie Sie informieren.

Die KV Nordrhein empfiehlt, im Zuge der Influenza-Impfung auch den Impfpass auf die Fälligkeit anderer Impfungen zu kontrollieren.

Weitere Informationen rund um die Grippeschutzimpfung:

https://www.kbv.de/html/1150_48118.php