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Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat heute seine neue Website www.kv-innovationsscout.de online gestellt. Unter dem Motto „Versorgung, die ankommt!“ informiert das Zi über innovative Versorgungsinitiativen der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Im Fokus stehen aktuelle Konzepte zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. „Der Vergleich mit anderen Gesundheitssystemen zeigt, dass die ambulante vertragsärztliche Versorgung einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung einer Überlastung der stationären Versorgung geleistet hat. Die KVen haben während der Pandemie nicht nur organisatorische Zusatzaufgaben zur Beschaffung von Schutzausrüstung wahrgenommen, sondern auch Versorgungskonzepte auf den Weg gebracht, um Patienten mit COVID-19-Verdacht bzw. -Infektion optimal zu versorgen. Diese Versorgungskonzepte spielen auch im Hinblick auf eine mögliche zweite Infektionswelle eine wichtige Rolle“, sagt Zi-Vorstandsvorsitzender Dr. Dominik von Stillfried.

Ziel des neuen KV-Innovationsscouts ist es, innovative Leuchtturmprojekte in der ambulanten Medizin auf einer gemeinsamen digitalen Plattform sichtbar zu machen. Neben den COVID-19-Versorgungsmodellen sind hier über 40 erfolgreiche Initiativen aller KVen kompakt beschrieben. Der KV-Innovationsscout ist in sechs thematische Bereiche gegliedert: Neben den Fokusthemen Notfallversorgung, Sicherstellung und Digitalisierung werden insbesondere die Bereiche Nachwuchsförderung, Vernetzung und ländliche Versorgung beleuchtet.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein präsentiert zentrale Projekte mit bundesweiter Bedeutung, darunter das erfolgreiche Innovationsfonds-Projekt NPPV zur vernetzten neurologisch-psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung, das „Resist“-Projekt zur Verringerung von Antibiotika-Verordnungen und Vermeidung der Bildung von Resistenzen, Initiativen zur Vernetzung bei der Pflegeheim-Versorgung und das Modellprojekt zur komplementären Notfallversorgung in Köln.

Zu den aufgeführten Corona-Initiativen der KVNO gehören unter anderem der zügige Aufbau von Diagnosezentren, darunter einer mobilen Einheit im besonders betroffenen Kreis Heinsberg unmittelbar nach Ausbruch der Pandemie, neue Services der Hotline 11 6 11 7 wie einen ärztlichen Beratungsservice und die demnächst startende „Hotline P“ zur psychologischen Beratung sowie die Website coronavirus.nrw.

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Praxisinfo | Themen: Mitgliederbefragung, Videokonferenz, Innovationsscout (PDF, 280 KB)