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Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte halten seit zwei Jahren den Krankenhäusern den Rücken frei. Sie sind ihr Schutzwall in der Pandemie. In welchem Ausmaß sie das tun – das zeigen aktuelle Zahlen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für den Zeitraum Oktober 2020 bis Juni 2021. Rund zwei Drittel der laborbestätigten COVID-19-Fälle (je nach Quartal zwischen 63 und 71 Prozent) sind in dieser Zeit ambulant behandelt worden. Stationär im Krankenhaus behandelt wurden in diesem Zeitraum rund fünf Prozent. Das entspricht einer Relation von ca. 1 zu 12 der stationär zu ambulant behandelten Corona-Fälle.

Von den ambulant behandelten COVID-19-Patienten sind auf dem Höhepunkt der zweiten Pandemie-Welle (1. Quartal 2021) rund 92 Prozent in den Praxen der Niedergelassenen versorgt worden. Dieser Anteil stellt sich auch im 4. Quartal 2020 und im 2. Quartal 2021 ähnlich dar, so das Zi. Nur rund acht Prozent der Patienten mussten sich in die ambulante Notfallbehandlung begeben. Davon sind im Betrachtungszeitraum jeweils etwa die Hälfte durch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst und die Notaufnahmen der Krankenhäuser versorgt worden.

Zi: Grafik des Monats – Ambulant versorgte COVID-Patienten

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