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Um für eine mögliche zweite Infektionswelle und künftige Krisenfälle gewappnet zu sein, will Nordrhein-Westfalen eine eigene Landesreserve aufbauen. Das Land habe für rund 500 Millionen Euro Ausrüstung bei heimischen Herstellern bestellt, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei einem Besuch des Landeslagers für Schutzausrüstung in der Messe Düsseldorf. Ein Drittel der dort lagernden Schutzgüter soll für die Zukunft vorgehalten werden. „Ich möchte nicht noch einmal um Produkte auf dem Weltmarkt kämpfen müssen“, erklärte Laumann.  

Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie fehlte es überall an Schutzmaterialien für Ärzte und Pflegepersonal in den Kliniken und in den Praxen der Niedergelassenen. Die KV Nordrhein wies die Politik in Bund und Land wiederholt auf den Mangel hin. Sie beließ es aber nicht bei Appellen, sondern wurde selbst aktiv. Unter großen Anstrengungen und mit viel Markt-Kreativität gelang es der KVNO bereits zu Beginn der Corona-Krise, beträchtliche Mengen an Schutzmaterial für die Ausstattung zunächst der Notdienstpraxen sowie der haus- und fachärztlichen Praxen in besonders von der Pandemie betroffenen Regionen zu besorgen. Sie konnte so gravierende Folgen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten abwenden. Peu à peu trafen danach Lieferungen des Bundes in Nordrhein ein, die die KVNO in drei zentralen Ausgabeaktionen an alle nordrheinischen Ärzte und Psychotherapeuten verteilte. In der nächsten Woche startet die vierte große Verteilaktion. Wir werden Sie dazu gesondert informieren.

Praxisinfo: 11 6 11 7, Termine melden, Schutzmaterial (PDF, 210 KB)