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Ärztinnen und Ärzte, die an der Onkologie-Vereinbarung teilnehmen, müssen aufgrund der Coronavi­rus-Pandemie für das Jahr 2020 weniger Fortbildungen nachweisen. Um die Genehmigung zur Teilnah­me an der Onkologie-Vereinbarung aufrechtzuerhalten, sind bis zum 31. März 2021 folgende Fortbildun­gen gegenüber der KV Nordrhein nachzuweisen:

  • Nachweis von mindestens 30 (statt 50) Fortbildungspunkten: betrifft Teilnehmer gemäß Anlage 7 BMV-Ä sowie analog diejenigen Teilnehmer, die nach der nordrheinischen Regelung über eine Genehmigung für die gesamten onkologischen Pauschalen nach den Symbolnummern 86512-86520 verfügen.
  • T eilnahme an mindestens einer (statt zwei) industrieneutralen, durch die Ärztekammer zertifizierten Pharmakotherapieberatung oder an einer von den Krankenkassen angebotenen Online-Pharmako­therapieberatung. Zusätzlich wurde von den Partnern des Bundesmantelvertrags eine Öffnungsklau­sel vereinbart, sofern im Jahr 2020 – aus nicht durch den Arzt zu verantwortenden Gründen – keine Teilnahme an einer Pharmakotherapieberatung möglich ist.

Die KV Nordrhein ist mit den Krankenkassen überdies im Gespräch, die Sonderregelung zum Fortbil­dungsnachweis analog auch für Teilnehmer der so genannten „kleinen Onkologievereinbarung“ zu über­nehmen. Das würde bedeuten, dass Teilnehmer, die nach der nordrheinischen Regelung über eine auf die Symbolnummern 86512-86514 beschränkte Genehmigung verfügen, mindestens 15 (statt 25) Fort­bildungspunkte nachweisen müssten. Wir werden dazu erneut informieren.

Unveränderte Regelungen zu Mindestpatientenzahlen, Fortbildung Personal und Stichprobenprüfung

Keine Sonderreglungen wurden zu den nachzuweisenden Mindestpatientenzahlen und zu der stichpro­benweisen Überprüfung der einheitlichen Dokumentation getroffen. Hinsichtlich der Fortbildungsver­pflichtung des Praxispersonals hat die KVNO beschlossen, dass bis Ende dieses Jahres interne Fortbil­dungen ausreichen und der onkologische Arzt darüber einen geeigneten Nachweis vorlegt.