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Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sein Flussschema „Testkriterien und Maßnahmen bei COVID-19-Verdacht“ aktualisiert. Die Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte berücksichtigt auch die neu definierte Kategorie „enge Kontaktperson“ sowie Auswirkungen der neuen Virusvarianten.

In Bezug auf Kontaktpersonen empfiehlt das RKI die Abklärung einer SARS-CoV-2-Infektion über eine Testung, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Person mit ungeklärten Erkrankungssymptomen hatte engen Kontakt mit bestätigtem COVID-19-Fall
    ODER
  • Person mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere hatte Kontakt zu anderen Personen mit akuter respiratorischer Erkrankung (ARE) – im eigenen Haushalt oder zu Cluster mit ARE ungeklärter Ursache UND 7-Tages-Inzidenz über 35 je 100.000 Einwohner)
    ODER
  • Person mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere hatte Kontakt zu einer großen Anzahl anderer Personen – Möglichkeit der Weiterverbreitung an viele weitere Personen
    ODER
  • Person mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere wird weiterhin engen Kontakt zu vielen Menschen oder Risikopatienten haben (z. B. im Rahmen der Berufsausübung, in der Familie, im Haushalt).

Die vollständigen Testempfehlungen und weitere Informationen finden Sie beim RKI:

Testkriterien für die SARS-CoV-2 Diagnostik bei symptomatischen Patienten mit Verdacht auf COVID-19

Flussschema „COVID-19-Verdacht: Maßnahmen und Testkriterien (PDF, 234 KB)

KVNO Praxisinfo | Themen: Terminvergabe, Corona-Impfstoffdosen, RKI-Testkriterien, Haftung bei Impftätigkeit, Johnsen & Johnson und Bürgerstests für Grenzpendler (PDF, 500 KB)