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Bei der Verordnung von Hydroxychloroquin (Quensyl, Generika) soll auf dem Rezept die Indikation angegeben werden. Apotheken müssen bei fehlender Indikation mit den Praxen Rücksprache halten. Hierauf weist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hin.

Mit dieser Maßnahme soll vermieden werden, dass Hydroxychloroquin außerhalb der zugelassenen Indikation zur versuchsweisen Behandlung einer SARS-CoV-2-Infektion verordnet wird und es zu Lieferengpässen für die Patienten unter Therapie kommt. Außerhalb der zugelassenen Indikation sollte Hydroxychloroquin nur im Rahmen von Studien eingesetzt werden. Zudem soll eine Verordnung auf maximal 100 Tabletten mit jeweils 200 Milligramm beschränkt werden.

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein 26.265 Packungen Quensyl und Generika zulasten der GKV verordnet. Zugelassen sind die Präparate zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, juvenilen idiopathischen Arthritis, des systemischen Lupus erythematodes und zur Malariaprophylaxe/-therapie.

Weitere Informationen:
https://www.bfarm.de/DE/Service/Presse/Themendossiers/Coronavirus/_node.html;jsessionid=3709E7B65B07BC13EF5BDF4AB562F409.1_cid333

Praxisinfo: Schutzmaterial und Fortbildungs-Nachweispflicht (PDF, 370 KB)