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Ärzte können vorübergehend auch Folgeverordnungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) nach telefonischer Anamnese ausstellen und per Post an den Versicherten schicken. Sie bekommen auch in diesen Fällen die Versandkosten in Höhe von 90 Cent erstattet. Grund ist auch hier die Vermeidung persönlicher Arzt-Patienten-Kontakte aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnungsposition (GOP) 40122. Der Arzt kann selbstverständlich seine SAPV-Patienten bei Bedarf weiterhin aufsuchen und dies berechnen wie zuvor.

Die Regelung ist zunächst befristet bis 30. Juni 2020.

Praxisinfo: eilige Laborbefundung, Portoerstattung, Unfallversicherung und Rechtsverordnung zu vollstationären Pflegeeinrichtungen (PDF, 590 KB)