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Bundesweit sind Schutzmasken – insbesondere aus chinesischer Produktion – in Umlauf geraten, bei denen sich in Kontrollen Qualitätsdefizite gezeigt haben. Einige Masken erfüllen nicht die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 oder versprechen einen nicht gewährleisteten Schutz, bei anderen fehlen Zulassungen oder es wurden ungültige CE-Zertifikate bzw. TÜV-Zeichen unrechtmäßig auf die Verpackung aufgedruckt. Auch die KV Nordrhein hat vom Bund solche Masken erhalten. Sie hat zwar umgehend nach der Rückrufwarnung reagiert und die beanstandeten Masken aussortiert. Es ist aber nicht auszuschließen, dass bis zum Rückruf Exemplare der Mängel-Masken an Praxen ausgehändigt wurden (wir berichteten).

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX informiert tagesaktuell über die Rückrufe, aktuelles Bildmaterial identifizierter „Mängel-Masken“ sind unter der Homepage https://www.produktwarnung.eu/ abrufbar. Bitte vergleichen Sie mögliche schadhafte Masken-Lieferungen an Ihre Praxis mit den dort gezeigten Fotos. Wir bitten Sie dringend davon abzusehen, per E-Mail Fotos der erhaltenen Masken an die KVNO oder an die mit der Verteilung beauftragte Gesundheits-Management mbH (GMG) zu schicken. Bitte nutzen Sie für einen Abgleich die RAPEX-Seite, die überdies immer auf dem aktuellen Stand zu betroffenen Masken ist.

Praxisinfo: Themen: Reihentestungen, Schutzmasken, Antikörpertests (PDF, 1.000 KB)