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In den kommenden Monaten wird die Zahl hilfesuchender Patienten mit Infektsymptomen in den Pra­xen stark ansteigen. Neben vergleichsweise harmlosen Infekten der oberen Atemwege können sich hinter den Symptomen auch COVID-19- oder Influenza-Fälle verbergen. So genannte „Digitale Remote Patient Monitoring“-Lösungen können einen Beitrag dazu leisten, diese Patienten engmaschig ärztlich zu beobachten und ggf. zu behandeln und dabei zugleich das Infektionsrisiko für andere Patienten in den Praxen zu minimieren.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) will im Rahmen einer vergleichenden Stu­die die Alltagstauglichkeit solcher digitaler Lösungen und deren Beitrag für die ambulante Versorgung näher untersuchen. Dafür sucht das Zi Praxen, die entsprechende Monitoring-Systeme ab November über einen Zeitraum von drei Monaten ausprobieren und ihre Erfahrungen dokumentieren.

Gesucht werden insgesamt 120 Praxen (primär Hausärzte, Pneumologen, HNO-Ärzte, COVID-Schwerpunktpraxen) in sieben KV-Regionen, darunter auch Nordrhein. Für die Teilnahme an der Studie und die anfallenden Dokumentationsleistungen erhalten die Praxen eine pauschale Aufwands­entschädigung von 500 Euro. Interessierte Praxen können sich direkt an das Projektteam des Zi wenden (RPM@ZI.de). Informationen mit ausführlichen Fragen und Antworten zum Projekt sowie das Bewerbungsformular finden Sie auf der Webseite des Zi. Bewerbungsfrist ist der 15. Oktober 2020, 13.00 Uhr.

Informationen zur RPM-Studie beim Zentralinstitut

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