Site Loader

Ab dem 19. April soll in den Arztpraxen auch der Impfstoff Vaxzevria von Astrazeneca verimpft werden. Der Bund wird die für die kommende Woche (19. bis 25. April) zugesagte Impfstoffmenge von einer Million Dosen jeweils etwa zur Hälfte auf die Vakzine von Biontech und Astrazeneca aufteilen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit Bezug auf das Bundesministerium für Gesundheit mitteilt. Das bedeutet, dass in der nächsten Woche jede Praxis zu etwa gleichen Teilen Impfstoff von beiden Herstellern erhält.

Die Bestellmenge ist auf 16 bis 42 Impfdosen pro Arzt begrenzt. Dabei soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens ein Vial mit sechs Dosen von Corminaty/Biontech und ein Vial mit zehn Dosen von Vaxzevria/Astrazeneca bekommt. Die Bestellung muss bis spätestens morgen – Dienstag, den 13. April – 12 Uhr erfolgen.

Für kommende Woche noch keine impfstoffspezifische Bestellung

Geben Sie bei Ihrer Impfstoffbestellung auch für die Woche vom 19. bis 25. April auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) nur die Anzahl der Impfstoffdosen an, ohne Nennung der Hersteller.

Zum Beispiel: „xx [Anzahl] COVID-19-Impfstoffdosen plus erforderliches Impfzubehör“

Die Bestellung reichen Sie bei der Apotheke ein, bei der Sie auch sonst Ihren Sprechstundenbedarf beziehen. Kostenträger ist das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem IK 100038825.

Eine impfstoffspezifische Bestellung wird voraussichtlich ab dem 20. April (Bestellung für die Woche vom 26. April bis 2. Mai) erfolgen. Wir halten Sie hierzu auf dem Laufenden.

Hintergrund der geänderten Impfstofflieferung ist, dass es für kommende Woche deutschlandweit weniger Biontech-Dosen (463.000) geben wird – dafür aber entsprechend mehr Astrazeneca-Dosen (568.000). „Die kurzfristige Änderung der Impfstofflieferung ist sehr ärgerlich, insbesondere, wenn dadurch bereits vereinbarte Termine nochmals verlegt werden müssen. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand in den Praxen – Zeit, die an anderer Stelle dringend benötigt wird“, kritisiert Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. Bergmann weiter: „Die Niedergelassenen haben in der vergangenen Woche bewiesen, dass das Impfen in den Praxen einen deutlichen Unterschied beim Impftempo macht, wenn verlässlich geplant wird. Wir hoffen, dass die Lieferumstellung in der kommenden Woche eine einmalige Angelegenheit ist.“

Nach Auskunft des Bundesministeriums für Gesundheit sollen in der letzten Aprilwoche rund 1,7 Millionen Impfdosen an die Praxen ausgeliefert werden, davon deutlich über eine Million von Biontech. In den folgenden Wochen soll die Zahl der Impfdosen weiter steigen.

Auf einen Blick: Hinweise zur nächsten Impfstoffbestellung am 13. April für die Woche vom 19. bis 25. April:

  • Bestellmenge pro Arzt: 16 bis maximal 42 Dosen
  • Impfstoff: Jeder Arzt erhält zu etwa gleichen Teilen Impfstoff von Biontech und von Astrazeneca; mindestens ein Vial mit sechs Dosen von Biontech und ein Vial mit zehn Dosen von AstraZeneca.
  • Generische Bestellung: Es erfolgt eine generische Bestellung auf dem Muster 16, das heißt ohne die spezifische Angabe des Impfstoffs, einschließlich des Impfzubehörs (Kanülen, Spritzen und ggf. NaCl-Lösung). Als Kostenträger geben Sie das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem IK 100038825 an.

Weitere Informationen:

PraxisInfo: Corona-Schutzimpfung – Impfstoffe und Zubehör (Stand: 09.04.2021, PDF, 437 KB)

KBV-Themenseite COVID-19-Schutzimpfung mit allen Informationen für Praxen

KVNO Praxisinfo | Thema: Impfstoffbestellung (PDF, 350 KB)